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canal 4 besucht sarojas ausstellung

Canal 4, Mallorca Fernsehen

Babara Pohle

24-06-1998

Fernsehen Dokumentarfilm über Sarojas Werke.

Der Stadtchronist Pollenças, Miquel Bota Totxo, von Pollença sprach es aus: Die Malerin Saroja sei der Pollensinische Schule würdig. Die Holländerin Saroja van der Stegen lebt seit sechs Jahren in Pollença, wir hatten sie auch schon bei uns als Studiogast. Nun zeigen wir Ihnen eine Sammlung ihrer Bilder. Sie ist noch bis zum 30. Juni in der Galerie Cuníum, ganz in der Nähe des Bürgermeisteramtes von Inca, ausgestellt. Vom 4. bis 26. Juli sind die Bilder der sympathische Holländerin dann in der Galerie Max in Deià zu sehen.

Saroja van der Stegen beherrscht die Kunst der Farbe. Sie abstrahiert Landschaft und setzt das Licht einer bestimmten Stunde oder die Stimmung einer Jahreszeit in ein Hell und Dunkel sowie Farbkontraste um. Es gibt Bilder, deren Orange dramatische Sonnenuntergänge im Meer erahnen lassen. Aber es gibt auch Bilder von ihr, die monochrom, fast einfarbig sind und deren Grau in Grau mit etwas Blau an die Wintermonate erinnern. Dabei gehen Meer und Horizont ineinander über, Farben sind kaum mehr existent. Zarte Schattierungen bestimmen dann die Landschaft, Nebel, Dunst, Berge und Wasser erscheinen fast als ein- und daselbe.

Saroja sagte über sich, daß ihr Leben bisher eine einzige Suche nach dem Licht und der Wärme gewesen war. Dies habe ihr in Holland allzusehr gefehlt. Die Suche fürte zu langen Reisen nach Indien, Frankreich und den Vereinigten Staaten. Sie siecht die Jahre in Pollença als Station auf dieser Reise, als einen Halt, der dem Licht des Mittelmeeres gewidmet ist. Ihre Bilder sind Ausdruck des Einsseins mit sich selbst und der Übereinstimmung mit der Natur. Sie sagt, daß sie die Farben nicht nur sieht, betrachtet, sondern das Licht und die Natur Teil ihrer selbst sind.

Sarojas Bilder haben meistens keine Titel, sie überläßt es dem Betrachter, den Zeitpunkt oder die Stimmung eines bestimmten Monats oder Tages selbst zu erraten. Zufall sagt sie, daß eines ihrer besten Bilder in Grau-Weiß und Blautönen an Claude Monet errinern. Es ist die Phase Monets, in der die Bilder seines Gartens von Giverny aus dem Gegenständlichen ins Abstrakte übergehen und die Farben ineinander verschwimmen.

Saroja van der Stegen ist für eine Malerin noch jung. Sie gehört nicht zu den Menschen, denen es genügt, dort, wo sie angekommen sind, stehenzubleiben. Wir werden ihre Entwicklung gerne weiter verfolgen.

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